Führung: Heimisch oder eingeschleppt?

Einblicke in das globale Phänomen biologischer Invasionen
Hier sieht man zwei Säugetiere, einen Wäschbär und einen Amerikanischen Mink, in einer Freidarstellung-
© NKMP / Foto: D. Marschalsky

Amerikanischer Mink mit Waschbär

Expansion ist ein natürlicher Vorgang des Lebens und sichert das Überleben von Arten. Doch der Natur waren bis zum Auftauchen des modernen Menschen biogeografische Grenzen gesetzt. Zunehmend greift der Mensch in diesen Mechanismus ein und verbreitet, gewollt oder ungewollt, Lebewesen über alle Grenzen hinweg überall auf dem Globus. Wird dadurch das Artenspektrum von Ökosystemen erweitert oder eingeschränkt? Die Führung geht dieser Frage nach und verdeutlicht, welchen Einfluss der Mensch auf die Zusammensetzung heutiger Lebensgemeinschaften hat.

In der Führung

  • erfahren die SuS konkrete Beispiele von biologischen Invasionen und deren Folgen.
  • reflektieren sie, dass Naturschutz an gesellschaftliche Grenzen stößt.
  • erhalten sie die Gelegenheit, sich dem Umgang mit der Problematik multiperspektivisch anzunähern.

Themen

  • Biodiversität
  • intra- und interspezifische Beziehungen
  • Komplexität biologischer Systeme

Dauer

  • 60 Minuten

Schulstufe

  • Klassenstufen 11 bis 13

Schulfach

  • Biologie

Fachbezüge

  • Geografie
  • Politische Bildung